Nino Pawlak

Mitglied Stadtverordnetenversammlung Schwedt/Oder

Die Motivation etwas verändern zu wollen beruht auf Unzufriedenheit, Erfahrungen, und dem Wunsch nach Veränderung. 

 

Warum Unzufriedenheit?

Der verkrustete Parteienklüngel, welcher Schwedt seit Jahren regiert, ist in meinen Augen nicht vertretbar. Kommunalpolitik und auch die Leitung einer Kommune, müssen richtig fokussiert sein. Das bedeutet für mich, dass die Einwohnerinnen und Einwohner in Entscheidungsprozesse, bei beispielsweise stadtbildprägenden Bauvorhaben, oder sozialgesellschaftlichen Themen eingebunden werden müssen. Es gibt leider zu viele Sachverhalte, welche die Neutralität der Verwaltung in Frage stellen. Sei es der geplante Hotelneubau, oder das SPD Wahlgeschenk Namens "Flussbadestelle", was nicht ansatzweise den Bedürfnissen Schwedter Familien gerecht wird.

 

Welche Erfahrungen?

Als Einwohner der Stadt und aktiver Ehrenamtler hat man des Öfteren Schnittstellen mit der Verwaltung. Durchaus habe ich auch gute Erfahrungen gemacht, doch habe ich eben auch weniger gute Erfahrungen gemacht. Kern dieser Erfahrungen ist beispielsweise ein klares Ungleichgewicht in der Gleichbehandlung. Es muss grundsätzlich dieselben Zugangsvoraussetzungen für alle geben, egal ob man gewissen Personen gut gesonnen ist, oder eben nicht. Persönliche Befindlichkeiten scheinen wichtiger, als das Interesse der Einwohnerinnen und Einwohner. Den bekannten Blick über Tellerrand vermisst man stellenweise vergebens.

 

Welche Veränderung?

Meine ersten Erfahrungen die ich in der Politik gemacht habe, sind grundlegend zwei Dinge. Zum einen entscheiden Menschen über Angelegenheiten von denen sie nur bedingt, oder gar nicht betroffen sind. Zum anderen sind es leider auch hier wieder persönliche Befindlichkeiten und Ideologien, welche wichtiger sind als der tatsächliche Mehrwert für eine Gemeinde. Es muss endlich ein Umdenken geschehen, denn im Endeffekt geht es um unsere Heimatstadt und da gilt es "Gemeinsam für Schwedt" lösungsorientierte und vor allem nachhaltige Entscheidungen für eine zukunftssichere Ausrichtung zu treffen. Funktionierende Dinge müssen beibehalten werden, jedoch sollte man auch irgendwann damit aufhören "tote Pferde" zu satteln. 

Mein übergeordnetes Ziel als kommunaler Mandatsträger ist es, die Kommunalpolitik  auf Augenhöhe zu betreiben und diese moderner, innovativer, und vor allem transparenter für die Einwohnerinnen und Einwohner, sowie für Unternehmerinnen und Unternehmer zu gestalten. Meine Zielvorstellung für die Verwaltung ist, dass sie sich zu einem Servicedienstleister wandelt. Durch die Einführung eines Ratsinformationssystems wird es über die bekannten Öffnungszeiten hinaus möglich sein, orts - und vor allem zeitunabhängig Anliegen mit der Verwaltung zu klären. Dies kombiniert mit einer "Verwaltung-Packstation" sorgt für einen noch schnelleren Transfer wichtiger Unterlagen. 

Weiter Ziele:

- Schwedt als familienfreundlichste Stadt Brandenburgs

- Schwedt als Gründerhochburg in Brandenburg

- Schwedt als umweltfreundliche Gemeinde

- Schwedt als Gemeinde mit starkem Ehrenamt.


Mit unter sehe ich als größte Herausforderung die demographische Entwicklung unserer Region. Hier muss es um Arbeitsplatzsicherung und um die Gewinnung neuer Arbeitsplätze gehen. Uns muss es gelingen Bleibeperspektiven für junge Menschen zu schaffen, denn diese tragen zur Innovationsdynamik und Kaufkraftentwicklung einer ganzen Region, von der der hiesige Handel und das Handwerk abhängig ist, bei.

Der geplante Innovationscampus findet meine vollste Zustimmung, doch wenngleich die Politisierung dort schon sehr Einkehr gehalten hat.

Als parteiunabhängiger Kommunalpolitiker bin ich frei vom Parteienzwang. Mein Fokus richtet sich daher vor allem auf die zukunftssichere Ausrichtung unserer schönen Heimatstadt Schwedt/Oder samt aller Ortsteile. 

 

Ich stehe für eine innovative, moderne und transparente Politik auf Augenhöhe und direkte Bürgerbeteiligungen bei beispielsweise stadtbildprägenden Bauvorhaben und sozialgesellschaftlichen Themen.  

 

Bei meiner Wahl zum Mitglied in die Stadtverordnetenversammlung Schwedt/Oder geht es um die große Verantwortung, die vor uns liegenden Herausforderungen „Gemeinsam für Schwedt“ zu meistern. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, bringe ich meinen ganzen Ehrgeiz, Gestaltungswillen sowie meine vielfältigen Erfahrungen in das Mandat mit ein.

 

Ich bin ein in Schwedt unter normalen Bedingungen aufgewachsener Mensch, der für seine direkte Art bekannt ist. Mir ist bewusst, dass ich auf viele Menschen unterschiedlich wirke. Probleme offen anzusprechen und dabei nicht unbedingt ein Blatt vor den Mund zu nehmen, empfindet der Eine als arrogant, der Andere für genau richtig. 


Als kommunaler Mandatsträger geht es mir nicht um neue Freundschaften, sondern um die Verantwortung unserer schönen Heimatstadt gegenüber. Probleme in schöne Worthülsen zu packen, das bin nicht ich!

Durch meine berufliche Erfahrung habe ich verschiedene Einblicke in die freie Wirtschaft, aber eben auch in die Verwaltung einer Körperschaft des öffentlichen Rechts erhalten. Meine wichtigste Erkenntnis aus meinem bisherigen Berufsleben ist, dass es darauf ankommt die Perspektive des Anderen und damit seine Sicht auf die Dinge in Erfahrung zu bringen.

 

Grundlegend setze ich mich jetzt schon für einige Themen ein. In erster Linie für eine sozialverträgliche und nachhaltige Familienpolitik, diese unter anderem eine Verdopplung der Einkommensgrenze in der Kitagebührenordnung vorsieht. In einer Nationalparkstadt darf der Umweltschutz kein Beiwerk sein. Die Feinstaubbelastung muss gesenkt und das Bewusstsein zum nachhaltigen Umgang mit unserer Natur gestärkt werden. Auf Grund unserer topographischen Lage und des vorzufindenden Stadtbildes würde sich solidarische Landwirtschaft und Stadtgärten anbieten. Das Ehrenamt muss weiter gestärkt werden, nehmen wir nur die freiwilligen Feuerwehren. Wie würde das Sicherheitsgefühl der Einwohner leiden, wenn wir aufgrund von Nachwuchsmangel keine freiwilligen Feuerwehren mehr betreiben könnten. Die bestehende Wirtschaft und innovative Neugründungen müssen gefördert werden. Die "Marke" Schwedt gilt es zu stärken, es muss bessere Netzwerke geben, die Akteure müssen an einem Tisch sitzen, miteinander reden und "Gemeinsam für Schwedt" müssen Entscheidungen getroffen werden und dies nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg

 

 

Ich bin am 13.03.1985 in Schwedt geboren, hier aufgewachsen und auch hier verwurzelt. Mit unserem gemeinsamen Sohn, der am 07. September 2020 geboren wurde, wohnen meine Frau und ich im ruhigen Randgebiet von Schwedt. Ich besuchte die Ehm - Welk - Grundschule und wechselte nach der 6. Klasse auf die Talsand Gesamtschule, wo ich meinen Abschluss erlangte. Direkt im Anschluss begann ich eine Ausbildung zum Koch bei "Charlys Treff" in Heinersdorf.

Auch wenn ich der Gastronomie den Rücken kehrte, bin ich über diese Erfahrung sehr dankbar. Mein Ausbilder predigte immer einen Satz, welchen ich mir bewusst regelmäßig vor Augen halte.

 

Koche immer so, wie du selber gern essen möchtest.

 

Meine neue Herausforderung war dann die Finanzbranche, in welcher ich seit 2004 tätig bin und im Zuge dieser Neuorientierung den Versicherungsfachmann/IHK erlangte. Ich arbeitete bei verschiedenen Arbeitgebern, mit verschiedenen Schwerpunkten. 

Im Alter von 29 Jahren entschied ich mich dazu, mein Abitur nachzuholen, was ich als Vollzeitschüler am OSZ in Prenzlau, mit der Fachrichtung Wirtschaft, auch tat. Nunmehr nenne ich seit Oktober 2014  die AOK Nordost meine berufliche Heimat. Eingekauft wurde ich damals für den Firmenkundenservice, mittlerweile habe ich so viel Verantwortung innerhalb der AOK Nordost übernommen, dass ich Teil des örtlichen Personalrats und der Behindertenvertretung Berlin/Brandenburg bin. Mehrere Projekte, unter Anderem die digitale Transformation der AOK Nordost, wurden durch mich aktiv begleitet. Seit Oktober 2020 befinde ich mich in einer Aufstiegsfortbildung zum Fachwirt im Gesundheits - und Sozialwesen.

 

Nicht meckern, Verantwortung übernehmen!

 

Im Ehrenamt bin ich schon eine ganze Weile tätig. In der Vergangenheit war ich für die Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing des Heinersdorfer Sportvereines zuständig. Die Mitglieder schenkten mir kurze Zeit später ihr Vertrauen und wählten mich zum Vorstandsvorsitzenden des Heinersdorfer Sportvereines. Diese Verantwortung musste ich aus beruflichen Gründen nach circa 12 Monaten wieder abgeben.

Die erste Durchführung des Bürgerbudget in Schwedt, hatte die Vereinsgründung des Vereines "Neuen Waldbad e. V." zur Folge, in dessen Vorstand ich auch gewählt wurde. 

 

Ändern Sie nicht Ihre Meinung.

Ändern Sie die Politik!